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Pressemitteilung Nr. 2/16

 

Sechster arbeitsrechtlicher Moot-Court beim Bundesarbeitsgericht

 

Am 21. Januar 2016 fand in Erfurt der nunmehr sechste vom Bundesarbeitsgericht ausgerichtete arbeitsrechtliche Moot-Court Wettbewerb statt. Teilgenommen haben 32 studentische Teams aus insgesamt 15 bundesdeutschen Hochschulen. Damit ist erneut die höchst zulässige Teilnehmerzahl erreicht worden.

Der Moot-Court Wettbewerb ist Teil einer praxisnahen Ausbildung von Studierenden der Rechtswissenschaft. Er hat das Ziel, Rhetorik und freie Rede zu fördern und angehende Juristinnen und Juristen mit Anforderungen des beruflichen Alltags vertraut zu machen.

Den Studierenden war die Aufgabe gestellt, in einem vorgegebenen Sachverhalt mit Rechtsproblemen im Zusammenhang mit einem sogenannten Mitgliedschaftsvolontariat bei einem Bürger- und Kulturverein fiktive Prozessparteien mit ihren gegensätzlichen Anliegen vor Gericht zu vertreten. Die Teams hatten dazu einen Schriftsatz zu erstellen und mussten in einer mündlichen Verhandlung vor einer aus Richterinnen und Richtern bestehenden Jury ihre Argumente vortragen.

Wie bereits bei den vergangenen Wettbewerben zeigten die Studierenden ein beeindruckendes Engagement für arbeitsrechtliche Fragestellungen sowie ansprechende fachliche und rhetorische Leistungen. Die Teilnahme am Wettbewerb dokumentiert das rege Interesse der Studierenden am Arbeitsrecht. Die insgesamt 78 studentischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den mündlichen Verhandlungen wurden für ihr Engagement dank großzügiger Spenden verschiedener Verlage mit Buchpreisen und -geschenken belohnt.

Gewonnen haben Frau Leonie Schoenfelder, Herr Paul Bülow und Herr Philipp Castrup von der Bucerius Law School.

 

 

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